Stadtvillen

Ein Landsitz mitten in der Stadt

Wie Perlen reihen sich die Stadtvillen rund um den Loreleypark. Herrschaftliche Gründerzeitvillen, die Direktoren und Professoren als standesgemäße Wohnsitze dienten, sind – was großzügiges Raumangebot, Grundrisse und Ausstattung angeht – das Vorbild der Wohnungen in den Stadtvillen.

Besonders hohe Räume, französische Fenster und Parkett charakterisieren ein Flair, wie man es höchstens aus Stadtpalais zu kennen glaubt. Eigene Gärten im Erdgeschoss, großzügige Balkone und stilvoll begrünte Dachterrassen bei den Penthousewohnungen erlauben es, die Natur zu genießen und doch zu Hause zu bleiben.

Die private und exklusive Atmosphäre wird mit der limitierten Anzahl von höchstens neun Einheiten je Villa zusätzlich noch unterstrichen.

Im ersten Bauabschnitt entstehen die Stadtvillen "Schumann", "Goethe", "Hegel", "Grimm" und "Wagner". 

3 Zimmer-Wohnungen: 135 bis 157 qm
4 Zimmer-Wohnungen: 122 bis 202 qm
5 Zimmer-Wohnungen: 172 bis 180 qm

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Villa Schumann

Lage im Quartier

Der Komponist und Pianist Robert Schumann (1810-1854) aus Zwickau war schon als junger Mann 1828 zu Heine nach München gereist und hatte dort mit ihm Bekanntschaft geschlossen.

Der 30-Jährige widmete gleich mehreren Gedichten Heines einige seiner schönsten Vertonungen. In dem besonders fruchtbaren Schaffensjahr 1840 entstanden der neunteilige "Liederkreis" (1840) und die Ballade "Belsatzar" sowie die 16 Gesänge der wunderschönen "Dichterliebe".

Villa Goethe

Lage im Quartier

Bei Heines erstem und einzigem Zusammentreffen mit dem Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Anfang Oktober 1824 in Weimar begegnen sich alte und neue Zeit.

Heines Kritik an dem "Kunstgreis", den er zugleich als "den vollendetsten Liederdichter" bewundert, ist danach ein erklärter Aufstand gegen die vermeintlich überholte "Kunstsinnzeit" der Klassik.

Villa Hegel

Lage im Quartier

Das idealistische System des seinerzeit einflussreichsten Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770- 1831) zielt auf die Erhellung der Welt durch den Geist. Heine setzt das in der berühmten "Doktrin" seiner "Zeitgedichte" (1842) kurz und knapp auf seine Weise um:

"Schlage die Trommel und fürchte dich nicht,
Und küsse die Marketenderin!
Das ist die ganze Wissenschaft,
Das ist der Bücher tiefster Sinn.
Das ist die Hegelsche Philosophie
Ich hab sie begriffen, weil ich gescheit,
Und weil ich ein guter Tambour bin."

Villa Grimm

Lage im Quartier

Heine ist bei allem Spott und Witz ein romantischer Dichter. Seine eigene Prosa und viele Gedichte leben von Nixen, Wasserfeen und Berggeistern.

Unter seinen Quellen finden sich allem voran die "Deutschen Sagen" sowie die weit bekannten "Kinder- und Hausmärchen" der Gebrüder Grimm. Die "Grimms" waren für Heine schon früh ein Begriff.

Villa Wagner

Lage im Quartier

Unter den zahlreichen Komponisten, die Lieder Heinrich Heines vertont haben, nimmt Richard Wagner (1813-1883) eine besondere Rolle ein. Ein Kapitel aus den satirischen "Memoiren des Herrn von Schnabelewopski" (1834) diente Wagner als Quelle für seine Oper "Der fliegende Holländer" (1841).

Und von den 57 Strophen der "Tannhäuser"-Legende (1836) ließ sich Wagner zu seiner Oper "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg" (1845) anregen.